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21.August 2005 Route: Tournus- Macon- Creches de Saon.  Wetter: no sun, rainy, wind enough!  Fahrzeit: ca. 4 Std.   By Joanna.
Gisteren een prachtige dag, vanmorgen donkere wolken, de wind had gedraait van zuid naar  noord, entsprekend de temperatuur, dus de regenkleding weer tevoorschijn gehaalt. Op naar Macon, een van de oudste steden van Frankrijk over 2000 jaar oud, ik was benieuwd! Na onze bootsgids is er een prachtige haven met restaurants, zwembad, supermarkt, wel een beetje op afstand van het centrum maar met een taxi kom je overal heen :-)
Aangekomen in die zogenaamde haven moesten wij helaas vaststellen dat, dat   wat op papier geschreven staat, niet altijd kloppen moet. Eerstens vol met privebootjes, twee boxen waarvan op een, occupé stond de ander te smal was. Wat doen? Urs wilde het nogmaals proberen, ging niet, dus wij verder richting  centrum waar ook nog aanlegplaatsen zouden zijn, wij hebben er geen enkele ontdekt. Wat nu? Omkeren en weer 3 uur terug naar Tournus? Met die kou? Onze kaart geraadpleegt en ik vondt een kleine haven 7 km. zuidwaarts, dus risiko! Het risiko heeft zich aber geloont, laatste plaatsje gevonden op een ministeg bij een grote camping met alles drumunddran :-) 50 mtr. lopen en wij ontdekte een super restaurant wat wij vanavond ook uitgenut hebben. Het was super, lekker eten is gewoon iets moois :-) Hopelijk regent het morgen niet, waait het niet zo want wij keren nu weer om en proberen tot Chalon te komen, de fiets met de 8-ter in het voorwiel moeten wij repareren laten en wij moeten diesel navullen.
Drie grote sluizen liggen morgen voor ons en ca. 5-6 uur vaart.

Nog hartelijk bedankt aan alle, die tot nu toe, in ons gasteboek geschreven hebben. dat was great!!!
 

22.August 2005 Route: Creches de Saon-Macon-Tournus.
Wetter: Bewölkt saukalt und Mistral. Und letzters recht deftig. Mindestens 4 Baufort!  Fahrzeit: 4.5 Std.
Von Urs
Wir sind wieder auf dem Weg nordwärts. Aber ganz bis zu den grossen Schleussen schaffen wir es nicht. Ergo Zwischenhalt im bereits bekannten Tournus. Karussel immer noch da. Nichts wie los, sagt meine Liebste, da können wir doch noch den Nougatvorrat aufstocken. Echtes Suchtzeugs, diese Nouga-Pollen!
Erfolgreich unsere Suche nach einer Treibstoff-Station. Echt wahr und kaum zu glauben: eine Zapfstelle muss man richtig suchen. Auf unserem "aktuellen" Führer findet man praktisch keine Einträge, auf dem Fluss keine Hinweistafeln. Nimmt mich Wunder, wieviele Boote hier schon manövrierunfähig flussabwärts getrieben sind. Aber Gott sei Dank haben wir mit dem Nachtanken dieses Schreckgespenst vertrieben. Joanna wird somit heute Nacht wesentlich besser schlafen.
Gewöhnungsbedürftig sind hier in Frankreich die Ladenöffnungszeiten. Verlass ist nur auf den "Boulanger". Der hat von morgens früh bis abends spät offen. Strapazieren müssen wir unser "Schulfranzösisch". Ein deutsch sprechender Franzmann ist hier nicht zu finden. Drin liegt bestenfalls noch etwas englisch. Aber irgendwie schlägt man sich immer durch.
Gefunden, aber eben halt geschlossen, ist das gesuchte Fahrradgeschäft. Der kleine Achter im Vorderrad (Fahren ist schon noch möglich) bleibt somit vorderhand erhalten. Schlimmer sind die absolut nicht funktionierenden Bremsen.
So das wär mein heutiger Bericht. Auf all die guten Ratschläge von Joanna  -schreib dies schreib jens-  kann ich schlichtweg nicht mehr eingehen. So aus der Ecke, mit einem Glas Wein vor sich, ist ja gut reden!
  
23.August 2005 Route: Tournus-Chalon-sur-Saone Wetter: Dazu sage ich nichts mehr!  Fahrzeit: 3.15 Std.
By Urs
Der Achter im Vorderrad ist repariert. Die Felge sei "tordu" (gemäss Wörterbuch "verdreht"), sagt die Chefin. Das könne der Mechaniker nicht mehr reparieren. Vermutlich hat der noch nie etwas von einem Zentrierrahmen gehört. Nun, was solls. Ergo 20 zusätzliche EUR los.
In der Zwischenzeit  -das Velo kann erst um 12 Uhr abgeholt werden-  besuchen wir das "Musée Bourguignon". An und für sich recht interessant aber die Ausstellungsgegenstände sind verstaubt, von Feuchtigkeit angegriffen und sehr schlecht beleuchtet. Man bekomme halt von der öffentlichen Hand kein Geld, sagt die (einzige) Museumsfrau.
In der Schleusse von Ormens haben wir eine Aha-Erlebnis: ein Riesenkahn legt neben uns an. Wir glauben, erdrückt zu werden. Erst ein "pas de problèmes" beruhigt uns.
Wie bereits gesagt, das Karussell war gestern immer noch in Tournus. Und bevor ich's vergesse: wir haben logischerweise eine Flasche Champagner gewonnen. Wer dies mit einem einzigen Wurf (gegenüber x-Versuchen von anderen Maeva-Passagieren) geschafft hat, verschweigt des Schreibers Höflichkeit.
In der Zeitung (Blick, allerdings immer vom Vortag)) lesen wir, dass die Schweiz von gewaltigen Überschwemmungen heimgesucht wird. Wir staunen. Das Wetter spielt einfach verrückt: kaum hat man sich zur Genüge über die stetige Trockenheit beklagt, versaufen ganze Landstriche. Also mit dem an und für sich wenigen Regen der hier fällt, haben wir eigentlich nichts zu klagen.
 
24.August 2005 Route: Chalon-sur-Saone-Seurre.  Wetter: No Wind, Sonne!  Fahrzeit: 4.5 Stunde.
Joanna:
Het is niet te geloven, vandaag een prachtige dag op de rivier, de Saone is spiegelglad geen golfje te zien en het zonnetje schijnt, wie had dat gisteren nog gedacht? Door de grote sluis van Ecuelles waar Joanna haar spierballen heeft moeten gebruiken :-) voorbij aan Verdun richting Seurre. Een nigel-nagel-nieuwe haven en een leuk klein stadje. De fietsen van boord en op zoek naar een inkoopmogelijkheid. Onze koelkast had namelijk niet zoveel meer erin!
Morgenochtend gaan wij nog iets bekijken in Seurre en dan gaat het door de laatste grote sluis (Seurre) richting Noorden. Wij willen eigenlijk naar Dole of dat ook te doen is in een dag zien wij dan wel, hopelijk blijft het weer mooi!!!
Groetjes vanuit Frankrijk.
 
25.August 2005 Route: Seurre- St-Jean-de Losne  Wetter: Tot ca. 13.00 droog, daarna een plensbui na de andere!  Fahrzeit: 3 Std.
Joanna:
Om 13.00 de haven opgezocht want het zag er niet goed uit, over nacht had zich de wind gedraait naar het zuiden. Het voordeel, met de wind in de rug is het niet zo koud om te varen. Op de andere kant hopen wij niet dat al die nattigheid van de laatste 10 dagen weer richting noorden trekt!
Nu maar afwachten wat het morgen ons voor weer brengt? Men wordt bescheiden, ja geen regen! Voor de verdere dag hebben wij ons huiselijk ingericht in ons bootje, vanavond iets lekkers koken, glaasje wijn, muziekje, wij vermaken ons wel.
Vanwegen de foto's: Mijn fotobewerkingsprogramma doet het niet meer, als ik de orginaal cd had was het een kleine reparatuur, maar die ligt in Chur!!! Dus liebe vrienden helaas geen fotootjes, eerst als wij weer thuis zijn, sorry.
Urs:
Scheisswetter! Bläst es nicht wie ein Stier, so seicht es.
Nachbar in Jean de Losne ist immer noch der gleiche Engländer. Der Mann hat Pech: geht einige Monate auf Bootstour, vermietet sein Haus... und die lieben Mieter schlagen seine ganze Wohnung kurz und klein! So arg, dass er unver-züglich nach England zurückfliegen muss, und seine liebe Frau mehr als eine Woche auf seine Rückkehr warten muss. Kann mir vorstellen, dass dies echt schlimm sein muss!?
Geradezu bravourös haben wir heute morgen die RIESEN-Schleusse von Seurre bewältigt; mit Links sozusagen. Morgen gibts dann noch eine weitere Première: wir beabsichtigen nach Dole zu fahren. Ergo stehen die ersten "Leiter-Hinauf-steig-Schleussen" bevor. Joanna trainiert jetzt schon. Ich muss schliesslich  -als Steuermann und Kapitän-  auf dem Boot bleiben.
 
26.August 2005 Route:  St-Jeane-de-Losne  -  Dole. Wetter: Kaum zu glauben Sonnenbrandwetter! Fahrzeit: 6.5 Stunden!
Heutiges Ziel: Dole. Hindernis sind acht Schleussen. Kurz nach Jean-de-Losne zweigen wir in den "Canal du Rhône au Rhin" ab. Geschleusst wird aufwärts. Sämtliche Schleussen sind automatisiert. In der Schleusse Nr. 75 (direkt nach der Abzweigung in den "Canal") übergibt mir der Schleussenwärter  -mit einem wohl 5-minütigen Kommentar- die für das Ingangsetzen des Schleussvorgangs notwendige Fernbedienung. Ein Riesenkasten, eingebettet in ein wohl 25x25x10 cm grossen Koffer.
Die Schleussen sind alle gleich gross: 38.70 m lang und 5.20 m breit. Die Höhe  liegt zwischen 0.30 cm (Name dieser Schleusse: "Prise d'eau") und 2.85 m. Tief sind allerdings ein Teil der Brücken. Unser Sonnendach (sieht aus wie der Verkaufsstand eines italienischen Melonenhändlers) müssen wir runter klappen. Wir erreichen Dole ohne jedwelche Probleme; Joanna beklettert die Leitern wie ein junges Gemslein! Die ewige Schleusserei geht einem allerdings schon etwas auf den "Kicker"! 
Dole selbst hat eine wunderbare, an einer Hanglage gebaute Altsstadt. Auf dem höchsten Punkt steht die eindrückliche Kirche "Notre Dame". Wir geniessen die Atmosphäre dieser Stadt.
Zur Belohnung, resp. zwecks Erholung von dem Fahrstress wird heute auswärts gegessen. Nicht "dick" sondern absolut normal in einer "Crèperie".
Apropos Essen: In Creche hat man uns als "Spécialité de la region" kleine frittierte Fische angeboten. Wir haben allerdings nur zugeschaut, wie andere diese vertilgt haben. Serviert werden diese Dinger auf einer grossen Platte. Sieht aus wie ein Berg Pommesfrittes. Also die Deutschen haben die Köpfe abgerissen; die Franzosen die Fischchen ganz verschlungen. Mir grauts! Beisst man auf ein Fischauge so platzt das doch sicherlich. Wäh! Bin froh haben wir, kleinbürgerlich und skeptisch wie wir nun halt mal sind, ein altbewährtes Entercote (Urs), resp. ein schönes Fischfilets (Joanna) bestellt.
 
27.August 2005 Een dagje rust !
Vandaag zijn wij, omdat een zo mooi stadje is, in Dole gebleven, over de grote markt geslendert, het Louis Pasteur museum bezocht, (die is namelijk hier geboren!) In "des Halles" (Markthal) boodschappen gedaan. Urs vanmiddag met de fiets onderweg geweest, ik een boek gelezen, gewoon lekker niks doen en met onze buren, Kanadier rechts en Switzer links gezellig gepraat, relaxing puur :-) En vooral het is lekker warm en het zonnetje schijnt. Het was een mooie dag.

Morgen gaat het dan weer 8 sluisen naar beneden en via de Saone naar Auxonne.

Dritte Woche


 

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