28.August 2005
Route: Dole - Auxonne = 8 Schleussen
abwärts, 1 Schleusse aufwärts (null Problemo
für die erfahrene Besatzung) Wetter: schön
+ heiss (der Wind wird fast vermisst!) Fahrzeit:
4.50 Stunden
Auxonne hat einen toll gelegenen Hafen.
Ein Stromanschluss fehlt allerdings. Ergo
geraten wir mit unserer Berichterstattung in
Rückstand. Nachteilig ist auch die direkt
vor dem Anlegeplatz liegende Wasserski- und
Speedbootstrecke. Zum Glück dürfen die
Sonntagsausflügler nur von 17.00 - 19.00
ihrem Hobby fröhnen. Während diesen zwei
Stunden werden wir allerdings recht kräftig
durchgeschüttelt.
In Auxonne selbst ist heute nicht viel los.
Der Ort ist wie ausgestorben. Zudem sind
alle Läden geschlossen. Logo bleibt folglich
nichts anderes übrig, als auf dem Schiff den
Sonnenuntergang zu geniessen und ein wenig
zu lesen. |
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29.August 2005
Route: Auxonne - Gray mit Zwischenstopp in
Port Peirier. 5 Schleussen aufwärts. Wetter:
einfach schön. Fahrzeit: 4 Stunden
Der fehlende Stromanschluss macht sich
heute morgen recht negativ bemerkbar. Nichts
läuft mehr: kein Licht, keine Wasserpumpe.
Zudem ist der Kühlschrank praktisch
aufgetaut (=schöne Wasserlachen im
Küchenteil). Also die Batterien dieses
Bootes taugen wirklich nicht mehr viel.
Der Port Peirier liegt etwa 4 Km vor
Gray, total im Grünen und abgelegen... und
direkt unterhalb einer stark befahrenen
Autostrasse. Wir entschliessen uns deshalb,
nach Gray weiterzufahren. Bei grausamen "Huddelwetter"
haben wir bereits vor zwei Wochen hier
angelegt.
Diniert wird heute wieder mal auswärts. In
dem bereits vor 2 Wochen besuchten
Restaurant wird uns ein ausgezeichnete Essen
(4 Gänge) und ein feiner Wein (Bordeaux
Auberge, Jg. 96) serviert. Der Preis, 84.00
EUR inkl. 19.6 % MWST(!), darf sich auch
noch sehen lassen. |
| Auf dem Heimweg passierts dann: der
liebe Urs stolpert über einen Bordstein und
zieht sich eine recht deftige Zerrung zu.
Das linke Bein kann nicht mehr belastet
werden. Grosse Diskussion. Was tun.
Einbeinig das Boot zu steuern und zudem noch
in den Schleussen mit zu helfen, ist nicht
möglich und wäre zu gefährlich. Wir
entschliessen uns deshalb, morgen unsere
Basis anzurufen. Falls irgenwie möglich
sollen die uns nach Savoyeux pilotieren,
oder wir holen unser Auto in Gray und geben
das Boot hier ab. Ganz klar zeichnet sich
somit ein vorzeitiger Ferienabbruch an.
Scheisse!! |
30.August 2005
Route: Halt Nautique Gray - Urgency
Hôspital Gray Wetter: Brütend
heiss und sehr schön. Fahrzeit: 5 Minuten
Es sei der Muskel, sagt Frau Doktor von
der Notfallstation. Der Knochen sei noch
ganz. Zur Sicherheit möchte sie allerdings
morgen Vormittag zusätzlich irgendeine
Aufnahme von meiner linken, in der
Zwischenzeit recht dick angeschwollenen,
Wade machen. Ich verzichte darauf, da wir
morgen um ca.09.30 Uhr die Heimreise
antreten und ich dann in Chur die allenfalls
notwendigen Untersuche vornehmen lassen
werde. Also verpassen die mir einen dicken
Verband, übergeben mir eine kühlende
Flüssigkeit mit der dieser von Zeit zu Zeit
getränkt werden müsse sowie 6 Schmerzpillen
(Paracetemol). Die Leute von der hiesigen
Conoisseur-Bassis waren sehr freudlich und
sehr hilfreich. Sie haben uns direkt zur
Notfallstation begleitet und keine
Aufwendungen gescheut, um uns zu helfen.
Neueste Errungenschaft sind natürlich für
34.00 EUR in der Apotheke gekaufte Krücken.
Doch echt mühsam, sich mit diesen Dingern
fortzubewegen.
Stressig wird das Ganze für Joanna. Zuerst
muss sie unser Auto in Savoyeux holen, dann
die Krücken und den Spitalbesuch
organisieren und letztendlich noch all unser
Zeugs einpacken. Glücklicherweise können wir
die MAEVA hier in Gray belassen. Allerdings
müssen wir für die Überführung des Bootes
nach Savoyeux (ca. 2.50 Stunden Bootsfahrt)
und das Abholen von Joanna und die Fahrt
nach Savayeux 140.-- EUR blechen. Zum Glück
werden diese Auslagen durch den
ETI-Schutzbrief, und der Spitalbesuch durch
meine Unfallversicherung gedeckt.
Somit Ende der Kletterstange und Ende der
diesjährigen Ferien.
ENDE, FIN, SCHLUSS.
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| 31.August 2005
Route: Gray-
Müllhouse-Basel-Zürich-Chur Wetter:
35° Fahrzeit: 6 Std. |
| Urs gaat het een beetje beter, tenminste
geen pijn meer. Vanmorgen vroeg opgestaan,
alles ingepakt, onze bagage op het dek
vervracht en gewacht dat men de Gate opent
om onze auto zo na als mogelijk aan de boot
te brengen. Onze buurman (Engelander) heeft
gisteren belooft dat hij mij helpt met het
naar boven dragen van de bagage. De
solidariteit onder de skippers is er echt
nog. Om 9.uur gaat de gate open en wij
hebben de auto geladen, Urs is met de
krukken nagekomen, boot op slot gedaan en de
sleutel achtergelaten bij de receptie, die
wilde geen geld voor onze laatste nacht, "c'est
tout tres desolée" en dat doet goed! Pas de
probléme, het stopwoord wat wij x-maal
gehoort hebben, wij hebben, ook als wij in
de eerste twee weken slecht weer gehad
hebben, veel geleert, heel lekker gegeten,
veel gezien en veel ervaring opgedaan. In
Chur aangekomen, heeft mijn schwager mij
geholpen met het uitladen, Urs naar onze
huisarts, wij hebben ja nog vakantie tot
volgende maandag, dus ik kan mijn mannetje
nog een paar dagen genieten, toch?
Foto's volgen zo snel als mogelijk :-)
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