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Woche 2 |
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Samstag 29.07.06. Wetter: bewölkt und Sonne.
Temperatur: wesentlich tiefer. Route Krösslin -
Stralsund. Fahrzeit: 4 Stunden. |
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War schwierig dieses Bild zu machen :-) Starker Wind und
hohes Spritzwasser.
Heute gehts zurück über den Greifswalder-Bodden. Ein
kräftiger Wind schüttelt uns durch. Es spritzt und "klöpft".
Herrlich! Und nachdem wir nun das Fahren nach Kompass im
Griff haben, ist es wirklich ein Vergnügen. Die
Unsicherheit der Hinfahrt "Gopfardammi, wo gehts dann
jetzt durch, wo ist die Scheissboje Nr. so und so, wieso
fahren andere Skipper von uns abweichende Kurse, etc."
sind weg. Dass die Bojennummerierung teilweise nicht mit
den Seekarten übereinstimmt, lässt uns kalt. Unser GPS
hat immer recht. Und Navigator Joanna rechnet die Kurse
zur Sicherheit präzis und mit Können nach. Auch wenn wir
Landratten manchmal glauben, demnächst auf Land
aufzulaufen. Keine Bange der Kurs stimmt. Die meistens
auch mit dem Feldstecher nicht zu sehende Boje kommt.
Erstaunlich ist dabei immer wieder wie schlecht
Distanzen auf dem Wasser geschätzt werden können.
Vielleicht übertrieben gesagt, wird ein geschätzter
Kilometer zu effetiv deren 5.
Nach rund 4 Stunden erreichen wir Stralsund. Hier ist
zum Glück was los. Da der Platz während den Wochenenden
und bei diesem tollen Wetter in kleineren Häfen zum
Problem werden kann beschliessen wir, erst am Montag
wieder in See zu stechen.
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Sonntag 30.07.2006. Wetter: Route: keine :-) |
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Vandaag was het lekker warm, (32°) heerlijk de hele dag
niks doen, in de zon zitten, een boek lezen. Oke,
vanmorgen vroeg wel de boot binnen en buiten gepoetst,
door de venster zag men namelijk niets meer sinds gisteren. En het dek zag eruit!!! Dan al die
broodkruimeltjes binnen :-) Het water waar wij op varen
ziet er schoner uit als het in werkelijkheid is. Dan
door de hitte hebben ze hier ook blauwalgen alarm, is
een vieze troep hoor. Hier in Stralsund heb ik een
hotspot dus onze homepage is weer uptodate. Nieuwe
foto's in het fotoalbum geupload. Een van de mooiste
revieren hebben wij opgespaart voor de volgende week op
onze terugweg naar Barth. (onze basis) |
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Alle skippers die wij tot nu toe
getroffen hebben, en daar ook geweest zijn, zijn
enthousiast! Dus morgen gaat het richting Hiddensee. Een
prettig weekbegin voor al mijn lezers, love from Joanna
en Urs. |
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Montag 31.07.2006. Wetter: schön / Windstärke 5-6! Route:
Stralsund - Breege. Fahrzeit: 3 Std. 20 Min. |
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Heute hat es uns dann richtig durchgeschüttelt.
Seemannsgang einschalten war unumgänglich; das Boot auf
Kurs halten zeitweise eine echte Nervensache, musste
doch zu allem Übel einer sehr schmalen Fahrrinne gefolgt
werden. Bruchlandungen gabe es in der Kombüse: alles am
Boden, Thermoskrug zerbrochen, Kühlschrank offen (hat
keine Sicherung). In Dusche und Bad war sowieso nichts
mehr dort, wo es hingehört. Aber trotzdem: ein
Supererlebnis!
Kitzlig die Einfahrt in den Hafen von Breege: der
nördlich anzufahrende Platz (ohne Steg, mit Dolben) war
bei dem massiven westlichen Wind sehr knifflig. Aber
-ihr wisst sicherlich schon- auch dieses Problem haben
wir mit Bravour gelöst!
Ich (Urs) habe am Nachmittag noch den Ostseestrand
besucht (cirka 10 Minuten mit dem Fahrrad). Eindrücklich.
Ein kilometerlanger, wunderbarer Strand mit einer
fantastischen Strandpromenade. Frites-Buden, Eisdielen,
Pizzerien, Schicki-Micki-Hotels, etc. Ferienstimmung per
Excellence! Na ja, wir sind ja auf Rügen und die im
Radio immer wieder gehörten Staumeldungen für die Fahrt
nach Rügen sind mir nun absolut klar. Und im Gegensatz
zu allen bisher besuchten Orten sieht man hier keine
zerfallenen Häuser, Bauruinen, usw. Hier ist alles
tipitopi und wie geschleckt.
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Dienstag 01.Aug. 2006 Wetter: Route Breege -
Ralswiek. Fahrzeit: 2.0 Stunden. By Urs. |
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Also der hübsche Kerl (rotes T-Shirt, schwarzes Käppi,
muskulöse Oberarme) das bin ich. Wo? "Auf der
einzigartigen Naturbühne" so der Flyer, in Ralswiek.
Gegeben wird ein Theaterstück über die Abenteuer des
legendären Seeräubers Klaus Störtebeker. Wir sind
begeistert! Einfach MEGA, was die hier auf die Beine
gestellt haben. Einige Zahlen: 120 Mitwirkende, 4
Schiffe (!), 30 Pferde, 7 Stuntmen, Seeschlachten, in
die Handlung eingeflochtene Flüge von Adlern,
Spezialeffekte aller Art (vorallem feuertechnische),
ein gewaltiges Schlussfeuerwerk, etc. Und wie die den
Störtebeker am Schluss geköpft haben! Ich glaube, das
war echt (oder mindestens raffiniert gemacht). Ca. 6'000
Zuschauer (effektives Fassungsvermögen der Naturbühne:
8'806) waren von der von namhaften und berühmten
Schauspielern getragenen Vorstellung (trotz Hektik
infolge einer zwischenzeitlichen Gewitter und
Regenschauer) begeistert.
Schaut mal nach unter
http://www.stoertebeker.de
Kurzes Schreckerlebnis noch vor der Abfahrt aus Breege.
Der Treibstofftank der Pedro fasst 300 L. Ergo, dachten
wir, Zeit gelegentlich nachzutanken. "Da geht aber viel
rein" meint der Tankwart. Am Schluss sind es 250 L.
Schwein gehabt. Vorallem nachdem es in unserem heutigen
Hafen, Ralswiek, keine Zapfstelle hat. Mit leerem Tank
stecken zu bleiben, wäre dann schon mehr als peinlich
gewesen! Was der ganze Spass gekostet hat (inkl.
sagenhaften 16 % Mehrwertsteuer) sei verschwiegen.
Gesoffen hat die Pedro, wie meine Nachrechnungen ergaben,
anstatt der pro Betriebsstunde prognostizierten 5-6 L,
rund 8.5 L. Grund sind wohl die teilweise mehr als
harten Gegenwinde sowie der hohe Wellengang (klar daraus
hervor, dass unsere vorhergehenden Beschreibungen des
harten Seegangs, den Tatsachen entsprachen!). |
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Mittwoch, 02.Aug.2006 Route: Ralswiek - Vitte - Wiek.
Starker Westwind. Fahrzeit: 4 Stunden. |
Ziel unserer heutigen Fahrt war Vitte. Der auf der
Landseite von Vitte gelegene Hafen liegt nur rund 500 m
vom Ostseestrand entfernt. Den wollten wir besuchen.
Aber eben: andere wollten dies auch. Ergo war der Hafen
von Vitte komplett überfüllt. Ein Platz wäre ein Platz.
Es ärgert uns, dass sich an einem "staatlich anerkannten
Erholungsort" mit dem Renomeé von Vitte, und einem
derart grossen Hafen (und dies gilt eigentlich nicht nur
für Vitte) kein Schwanz um die einfahrenden Boote
kümmert. Keine Anzeigetafeln über die Tiefe und die
Steglänge. Einfach nichts. Die blöden Touristen sollen
doch selber schauen. Also in anderen Ländern (England,
Holland, Irland, etc.) haben wir immer Guides (Schüler,
Studenten, etc.) mit Hinweistafeln und Platzanzeigen
angetroffenl.
Schlussendlich landen wir in Wiek. Konkret hiess dies,
wieder retour fahren und auf einen freien Hafen zu
hoffen. Wir haben Glück. Wiek hat einen topmodernen
Hafen, und mehr als genügend Platz. Zudem verfügt der
Ort über eine Bank (nach hohen Treibstoffrechnungen
manchmal nicht unwichtig), und einen mehr oder minder
akzeptablen Lebensmittelladen. Wiek ist zudem ein
fantastisches Surfrevier (Stehrevier an einer einmaligen
Promenade mit massenhaft Surfern und Kitern). |
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Hoher Seegang! |
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Donnerstag 03.Aug.2006. Wetter: schön und praktisch
windstill. Route: Wiek-Neuendorf-Barhöft. Fahrzeit rund
4 Stunden.
Nochmals starten wir heute einen Versuch, einen
Ostseestrand anzulaufen. Neuendorf -unser
eigentliches Ziel der heutigen Fahrt- liegt wie
Vitte hiefür sehr gut. Von der Binnenseite zum
Meeresstrand wären es wie in Vitte nur rund 500 m. Aber
eben: auch der relativ kleine Hafen von Neuendorf ist um
12.00 Uhr bereits bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Also Plan B aktivieren und Barhöft anlaufen. Barhöft hat
einen schönen windgeschützten Hafen, wo wir längsseits
einen tollen Platz finden.
Und jetzt hab ich Kohldampf. An einem Fischstand haben
wir schönen, geräucherten Flunder (Scholle) gekauft.
Dazu gibt's Kartoffelstock und etwas Gemüse. A Guata! (Ich
muss jetzt aufhören, droht doch meine bessere Hälfte mit
dem Kochen erst zu beginnen, nachdem ich den heutigen
Tagesbericht geschrieben habe (Erpressung eines
hungrigen Mannes, nennt man dies). Stopp. Noch was.
Heute hat Joanna den Eigner des im 1932 für Königin
Wilhelmina gebauten Zweimasters (5.5 m breit, 30 m lang)
kennen gelernt. Königin Wilhelmina hat seinerzeit dieses
Boot ihrem Kapitän geschenkt. Und eben von dessen Witwe
hat der heutige Eigner dieses Boot für 480'000.00 Gulden
gekauft, und wieder fahrbereit gemacht. Zudem wurde ihm
von der holländischen Regierung erlaubt. das
zwischenzeitlich in "Peloris Jack" umgetaufte Schiff
wieder in "Königin Wilhelmina" umzubennen. Interessiert
für weitere Einzelheiten, Fotos, etc? Dann besucht
http://www.peloris-jack.de Ausführliche Berichte
über dieses Schiff findet ihr zudem unter
www.habluetzel.com/weblog
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Freitag, 4. August 2006. Schön, wenig Wind. Route
Barhöft - Barth. Fahrzeit: ca.2.5 Stunden.
Betriebsstunden total: 42.6 Std. Dieselverbrauch: 320 L. |
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Tschau bis zum nächsten Jahr! |
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Ende der Kletterstange. Heute sind wir im Heimathafen
der "Alice" eingelaufen. Unseren ursprünglichen Plan,
noch den Hafen von Zingst anzulaufen, lassen wir fallen.
Wäre doch wohl zu stressig, erst morgen nach Barth
zurückzukehren, zu packen, das Boot zu reinigen und und
schon um 09.00 Uhr abzugeben. Zuvorkommend und
flexibel organisiert und tut Herr Boldt alles, damit wir
das Boot bereits heute abgeben können. Logo dürfen wir
noch auf der "Alice" übernachten, können jedoch morgen
früh zu der von uns gewählten Zeit das Auto laden und
abfahren. Dier Bootsübergabe klappte; die Kaution von
EUR 700.00 wird zurückerstattet.
In Barth ist heute Hafenfest. Ein grosses Karusell (Bahnen
aller Art, Schiessbuden, Imbiss- und Marktstände) liegt
mehr oder weniger direkt vor unserem Steg. Viel Krach
also. Aber so langsam sind wir uns dies gewohnt, erleben
wir dies doch schon zum xten Mal.
Wir haben unsere Bootsferien auf den Bodden genossen.
Die grossen Gewässer, das Fahren bei Wind und Wellen,
die Herausfoderung nach dem Kompass zu steuern, die
wunderschöne Landschaft, die Störtebeker-Vorstellung,
etc. werden für uns unvergesslich bleiben. Zudem ist und
war die "Alice" in jeder Hinsicht ein wunderbares,
stabiles und toll eingerichtetes Boot. Kompliment der
Schulz-Werft und unserem Betreuer, Herrn Boldt!
Urs + Joanna.
(PS: Wir rätseln bereits wo es dann nächstes Jahr noch
hingehen könnte!) Kroatien? Oder wieder mit Yachtcharter
Schulz? Malchow - Berlin - Potsdam?
Und dann noch: herzlichen
Dank an alle virtuellen Mitfahrer auf unserer Website.
:-) p/s Samstag 5. August, Wetter: Regen. Abfahrt
Barth 6.30 Ankunft in Chur 17.30. |
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